Historische Tsunamis · 15.04.1979, 06:19 UTC
Tsunami 1979: Montenegro
Montenegro
Der Tsunami vom 15.04.1979, 06:19 UTC hatte seinen Ursprung bei Montenegro (Montenegro).
Eckdaten
- Datum
- 15.04.1979, 06:19 UTC
- Ursache
- Erdbeben
- Magnitude
- M6,9
- Tiefe
- 10 km
- Max. dokumentierte Wasserhöhe
- 3,00 m
- Todesopfer
- 131
- Verletzte
- 1.001
- Zerstörte Häuser
- sehr viele (über 1000)
- Sachschaden
- 2.700 Mio. US-Dollar
- Beobachtungsorte
- 6
- Betroffene Länder
- 3
Ausgelöst wurde er durch ein Erdbeben der Magnitude 6,9 in 10 km Tiefe.
Die höchste dokumentierte Wasserhöhe betrug 3,00 m (Boka Kotorska (Bay of Kotor), Montenegro).
Erfasst sind 6 Beobachtungsorte in 3 Ländern.
Die Datenbank verzeichnet 131 Todesopfer.
Zerstörte Häuser: sehr viele (über 1000).
Der Sachschaden wird auf 2.700 Mio. US-Dollar geschätzt.
Karte der Beobachtungsorte
6Jeder Punkt ist ein dokumentierter Beobachtungsort; Farbe und Grösse zeigen die beobachtete Wasserhöhe. Das Dreieck markiert den Ursprung.
Beobachtungen nach Land
| Land | Beobachtungsorte | Max. dokumentierte Wasserhöhe | Todesopfer | Früheste Ankunft |
|---|---|---|---|---|
| 4 | 3,00 m Boka Kotorska (Bay of Kotor) | 1 | — | |
| 1 | — | — | — | |
| 1 | — | — | — |
Höchste dokumentierte Wasserhöhen
6 / 6Einzelne dokumentierte Beobachtungen zu diesem Ereignis. Die Höhen stammen aus unterschiedlichen Messarten und Quellen; nicht für jeden Ort liegt eine gemessene Höhe vor.
| Ort / Station | Beobachtete Höhe | Entfernung zum Ursprung | Land |
|---|---|---|---|
| Boka Kotorska (Bay of Kotor) | 3,00 m | 54 km | Montenegro |
| Boka Kotorska (Bay of Kotor) | 0,60 m | 54 km | Montenegro |
| Bar | 0,23 m | 9 km | Montenegro |
| Bar | — | 9 km | Montenegro |
| Bari | — | 222 km | Italien |
| Dubrovnik (Ragusa) | — | 110 km | Kroatien |
Weitere Tsunamis
Quelle: NOAA National Centers for Environmental Information (NCEI), Global Historical Tsunami Database. Nur als bestätigt eingestufte Ereignisse. Opferzahlen und Schäden sind Schätzungen der Datenbank; ältere Angaben sind unvollständig. Wasserhöhen stammen aus unterschiedlichen Beobachtungsarten.